Von Politik zu Kultur: Wie Unternehmen Zyklusbewusstsein als System implementieren können
- Alissia Quaintance

- 26. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Die jüngste Entscheidung der Bundesregierung, Forschung und betriebliche Gesundheitsprogramme rund um die Menopause zu fördern, ist ein wichtiger Meilenstein für Frauengesundheit am Arbeitsplatz. Sie zeigt, dass die biologischen Realitäten der Hälfte der Belegschaft endlich in der öffentlichen Politik ankommen.
Doch aus meiner Arbeit mit über 3.000 Menschen und zahlreichen Organisationen zum Thema Aufklärung und Bewusstseinsbildung rund um Frauengesundheit im Arbeitskontext weiß ich eines sehr genau: Richtlinien allein verändern kein Verhalten. Kultur schon.
Selbst in Spanien, wo „Menstruation am Arbeitsplatz“ durch einen gesetzlich verankerten, bezahlten Menstruationsurlaub unterstützt wird, nutzen Frauen die Regelung kaum. Scham, Stigma und fehlende soziale Normen halten sie davon ab. Dasselbe gilt für „Menopause und den Arbeitsplatz“: Das Thema bleibt tabuisiert, selbst wenn es auf dem Papier Unterstützung gibt.
Diese Lücke zwischen Politik und Realität zeigt ein tieferliegendes systemisches Problem: Wenn sich die Kultur nicht verändert, verändert sich gar nichts.Deshalb betrachtet Cycle Positivity Zyklusbewusstsein im Arbeitskontext als kulturelles System – nicht als einmalige Initiative.
Biologie ist keine Privatsache
Jede Frau erlebt Menstruationszyklus und Menopause anders. Der Weg durch Symptome, Behandlungen und Präventionsmöglichkeiten ist hoch individuell. Der Markt für Supplements, Therapien, Prävention und hormonelle Unterstützung wächst rasant. Doch all diese Lösungen greifen nur, wenn Frauen ihren eigenen Körper verstehen – wenn die Gesundheit weiblicher Mitarbeitender nicht unsichtbar bleibt.
Echter Wandel entsteht nur dort, wo Frauen sich selbst verstehen, offen über ihre Erfahrungen sprechen können und echte strukturelle Unterstützung erhalten. Das ist die Grundlage für zyklusorientiertes Arbeiten, wirksame Führung und nachhaltige Performance.
Cycle Positivity als System: Von Bewusstsein zu kultureller Transformation
Ich habe Cycle Positivity entwickelt, um Arbeitskultur und Frauengesundheit von einem leisen Unbehagen in einen strategischen Vorteil zu verwandeln. Unser Ansatz folgt fünf Ebenen, die echte, messbare Veränderung ermöglichen:
1. Das Stigma abbauen
Wir beginnen mit Sprache, Normalisierung und psychologischer Sicherheit. Ohne kulturelle Erlaubnis nutzen Frauen keine Policies – und Männer wissen nicht, wie sie sinnvoll unterstützen können.
2. Eine Bewegung mit Botschafter:innen aufbauen
Botschafter:innen und Vorbilder verändern Normen von innen heraus. Sie machen die Stärkung von Frauen am Arbeitsplatz sichtbar, glaubwürdig und menschlich.
3. Communities schaffen, die den Wandel tragen
Interne Communities helfen Frauen, ihren Körper zu verstehen, die Menopause bewusst zu navigieren, Lösungen auszutauschen und sich gegenseitig zu stärken. Sie verwandeln Isolation in Verbindung und kollektive Intelligenz.
4. Umsetzbare Erkenntnisse für die Organisation liefern
Diese Communities geben ungefiltertes, ehrliches Feedback an die Führung zurück. So entstehen wertvolle Einblicke, wie Unternehmen durch Frauengesundheit gestärkt werden und welche Maßnahmen wirklich wirken.
5. Performance, Retention und Resilienz stärken
Wenn das Stigma fällt, blühen Frauen auf – und Organisationen spüren es unmittelbar:• bessere Kommunikation• höhere Resilienz• stärkere Teamdynamik
Und vor allem: Frauen leichter zu gewinnen und zu halten – ein zentraler Wettbewerbsvorteil.
So verwandelt Cycle Positivity Frauengesundheit am Arbeitsplatz in eine langfristige kulturelle Fähigkeit – und nicht in einen HR-Trend.
Warum Unternehmen das jetzt brauchen
Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, KI-getriebene Restrukturierungen und steigende Burnout-Raten erhöhen den Druck auf Unternehmen, echte menschliche Resilienz aufzubauen. Und nichts stärkt eine Organisation mehr, als die Gesundheit der Frauen zu unterstützen, die sie tragen.
Unternehmen, die zyklusorientiertes Arbeiten verankern und Menopause strategisch in ihre Führungsarbeit integrieren, gewinnen:
• höhere Loyalität
• mehr Innovation+
• größere Loyalität
• bessere Performance
Das ist kein Wellness-Thema. Es ist strategische Führung.
Lassen Sie uns eine Kultur bauen, die Frauen wirklich unterstützt
Wenn Ihr Unternehmen von Richtlinien zu echter Kultur, von Bewusstsein zu wirkungsvollem Handeln kommen möchte, unterstütze ich Sie gerne.
👉 Hier ein Gespräch mit mir buchen: https://calendly.com/alissia-cyclepositivity/30min

Lassen Sie uns gemeinsam einen Arbeitsplatz gestalten, in dem Frauen offen, sicher und kraftvoll wirken können – und an dem Kultur, Community und Ergebnisse zusammenfinden.



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